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Tipps und Tricks
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Ein Reifenmix ist gefährlich.
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Denn verschiedene Reifen haben auch verschiedene Fahr- und Laufeigenschaften. Die Reifen erhitzen sich je nach Gummimischung unterschiedlich. Damit wird das Fahr- und Bremsverhalten beeinflusst.
Ausserdem führen Unterschiede in Profil und Abnutzungsgrad zu Laufunruhe. Das Fahrzeug lässt sich schlechter steuern. Durch den ungleichmässigen Rollwiderstand der Reifen kann es sogar zu Einbussen in der Leistung und zu höherem Treibstoffverbrauch kommen. Pneus mit verschiedenen Eigenschaften werden auch unterschiedlich gebremst. So gerät das Auto beim Bremsmanöver womöglich schneller aus der Spur.
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Kampagne: Fahren mit Licht am Tag.
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Ab dem 01.01.2002 ist es soweit. Fahren mit Licht am Tag. Das Ziel der Kampagne:
Motorfahrzeuglenkerinnen und -lenker sollen auch am Tag mit Abblendlicht fahren. Um das Verständnis für diese Massnahme zu wecken, muss die Bevölkerung erfahren, dass «Fahren mit Licht am Tag» mit «gesehen werden» zu tun hat, und dass mit der Umsetzung von »Fahren mit Licht am Tag» das Unfallgeschehen positiv beeinflusst werden kann. Mit einer mehrjährigen Kampagne sollen Lenkerinnen und Lenker entsprechend beeinflusst werden. Das konkrete Ziel besteht darin, innerhalb von drei Jahren die Lichteinschaltquote am Tag bei Motorfahrzeugen von 6% auf 60 bis 80% zu erhöhen. Mittel- bis langfristig wird zudem eine technische Lösung (automatisches Lichteinschalten) für «Fahren mit Licht am Tag» seitens der Autoindustrie angestrebt.
Weitere Infos unter: www.lichtein.ch
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Warum muss ich Winterpneus aufziehen?
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- Nach der aktuellen Rechtsprechung kann das Fahren mit Sommereifen im Winter u.U. juristische Konsequenzen nach sich ziehen und darüber hinaus könnten Sie Ihren Versicherungsschutz verlieren.
- Nur Winterreifen bieten bei niedrigen Temperaturen ein höchstes Mass an Sicherheit.
- Winterreifen können im Gegensatz zu Sommerreifen nicht "einfrieren". Das garantiert zum sicheren Fahrverhalten einen optimalen Fahrkomfort.
- Fortschritte bei der Profilgestaltung lassen moderne Winterreifen ohne Einbussen auch an attraktiver Optik gegenüber Sommereifen glänzen.
- Moderne Winterreifen sind genauso leise und komfortabel wie Sommerreifen und verschleissen nicht schneller dank ausgefeilter Silica-Mischungs-Technologien.
Und wann muss ich die Winterreifen aufziehen?
Der erste Schnee erinnert viele Autofahrer an ihre Winterreifen. Um nervige Warterei zu vermeiden und Lieferengpässe zu umgehen, ist es empfehlenswert, sich frühzeitig auf den Reifenwechsel einzustellen. Je nach Wohnort und Einsatz kann das zwischen Anfang Oktober und Anfang November sein. Nachts sinken die Temperaturen dann teilweise schon auf recht niedrige Werte ab, den Sommerreifen wäre vielleicht schon zu kalt.
Tipp: Von Oktober bis Mai ist Winterreifenzeit!
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Reifenalter.
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Reifen aller Hersteller tragen die sogenannte DOT-Kennziffer auf der Seitenwand, die Auskunft über ihr Produktionsdatum gibt. Seit Anfang 2000 ist diese Nummer nicht mehr dreistellig, sondern besteht aus vier Zahlen. Die beiden ersten Zahlen nennen die Produktions-Kalenderwoche, die nächsten Zahlen das Jahr.
Beispiel: DOT [0100]
Das hier gezeigte Beispiel bezieht sich auf die erste Kalenderwoche des Jahres 2000.
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Reifenkennzeichnung.
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Die Reifendimension ist die wichtigste Information am Reifen und wird als Kombination von Zahlen und Buchstaben angegeben, z.B. 185/65 R 14 86 T:
185 = Reifenbreite (mm) 65 = Querschnittsverhältnis (Reifenhöhe 65 % der Querschnittsbreite) R = Radialreifen (radial) 14 = Felgendurchmesser in Zoll 86 = Tragfähigkeitskennzahl T = Geschwindigkeitsindex
Die Geschwindigkeitskategorie gibt die für den Reifen zugelassene Höchstgeschwindigkeit an. Bei der Reifenwahl sollten die Geschwindigkeitsempfehlungen der Autohersteller beachtet werden. Zu niedrige Kategorien beeinträchtigen die Fahreigenschaften und zu hohe den Fahrkomfort. Die gängigsten Geschwindigkeitskategorien sind Q 160 km/h, S 180 km/h, T 190 km/h, H 210 km/h, V 240 km/h und W 270 km/h.
TWI: Profilabnutzungsanzeiger (Tread Wear Indicator) Querstege in den Längsprofilrillen, die bei 1,6 mm Restprofil auftauchen.
M+S: Matsch und Schnee – Reifen (Winterreifen).
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Tipps für längere Reifenlebensdauer.
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Es ist nicht egal, mit was für Reifen Sie fahren. Fünf goldene Regeln helfen Ihnen, das Gebrauchsalter Ihrer Reifen um einige Jahre zu erhöhen.
- Überprüfen Sie regelmässig den Reifendruck. Wenn in den Reifen unterschiedlicher Druck herrscht, wirkt sich das negativ auf Fahrverhalten und Abriebbild aus.
- Wechseln Sie alle 5000-10 000 km die Reifen untereinander, denn Vorder- und Hinterreifen nutzen sich unterschiedlich ab. Denken Sie immer daran, nach dem Reifenwechsel den Reifendruck zu überprüfen.
- Achten Sie bei der Montage immer auf eine eventuelle Laufrichtungsgebundenheit der Reifen. Wenn die Reifen entgegen ihrer Laufrichtung montiert werden, können die Fahreigenschaften bei manchen Verhältnissen beeinträchtigt werden.
- Setzen Sie auf ruhiges Fahren. Plötzliches Bremsen und Querrutschen beeinträchtigen besonders die Spikegebrauchsdauer.
- Überprüfen Sie beim Reifenwechsel die alten Reifen auf ihr Abriebbild. Reifen, die auf richtige Weise montiert und gefahren werden, haben ein gleichmässiges Abriebbild. Wenn das Abriebbild auffallend ungleichmässig ist, sollten die neuen Reifen in einem Fachgeschäft montiert und gleichzeitig eine Lenkwinkelmessung vorgenommen werden.
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Wie hoch muss das Reifenprofil sein?
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Die gesetzlich vorgeschriebene Mindesthöhe des Reifenprofils beträgt 1,6 mm und kann mittels einer Tiefenlehre, die in die Hauptkerben des Profils angelegt wird, gemessen werden. Aus Sicherheitsgründen besonders für das Fahren auf nasser Fahrbahn wird geraten, den Reifen bei einer Restprofilhöhe von 3 mm zu wechseln. Anm.: Die Geschwindigkeit, bei der es zu Aquaplaning kommen kann, ist bei abgenutztem Reifenprofil niedriger als bei neuem.
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